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Zweig, Stefan

Schachnovelle

Stockholm, Bermann-Fischer 1943

18 x 11,5 cm. 116 Seiten. Orig.-Halbleinenband mit goldgeprägtem Titel. - Deutsche Erstausgabe. Stefan Zweig zieht 1941 von New York nach Petropolis, einem brasilianischen Gebirgsort. Dort ist Ernst Feder sein Nachbar und Schachpartner. In dieser Zeit entsteht die "Schachnovelle", die Zweigs letztes Buch werden sollte. Im Februar 1942 nimmt sich Zweig, zusammen mit seiner Frau Lotte, das Leben. Am Vorabend des sorgfältig vorbereiteten Todes ist Feder der letzte Gast, und spielt mit Zweig noch eine Schachpartie. Wenige Stunden vor seinem Tod schickt Zweig das Manuskript der "Schachnovelle" an seinen Übersetzer und Freund Alfredo Cahn. Die Schachnovelle ist das bekannteste und zugleich letzte Werk von Stefan Zweig, und gehört zum Kanon der Weltliteratur. In Europa wurde das Werk erstmals 1943 im Stockholmer Exilverlag von Gottfried Bermann Fischer herausgegeben. Sehr guter Zustand.

€ 480,-

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Bibliophile Bücher sind weit mehr als Träger von Text – sie sind Ausdruck höchster Handwerkskunst und künstlerischer Gestaltung. In unserem Antiquariat finden sich herausragende Werke, die durch ihren kunstvollen Einband, ihre außergewöhnliche Typografie und bedeutenden Verfasser beeindrucken. Viele dieser Ausgaben stammen aus renommierten Pressen wie der Bremer Presse, der Doves Press, der Cranach Presse, Hundertdruck oder der Officina Bodoni – Druckstätten, die sich der buchkünstlerischen Vollendung verschrieben haben.

 

Ein besonderes Augenmerk gilt den Einbänden, die in meisterlichen Werkstätten entstanden sind: Etwa durch Otto Dorfner, dessen streng klassizistische Einbandkunst aus Weimar bis heute Maßstäbe setzt, oder durch Frieda Thiersch, deren fein gearbeitete Leder- und Pergamenteinbände mit Prägungen und goldgeprägtem Rücken zum Schönsten gehören, was die deutsche Buchbindekunst hervorgebracht hat. Auch Arbeiten von E. A. Enders oder Hübel & Denck zeigen höchste Kunstfertigkeit in Materialwahl und Verarbeitung – von Halbleder über Ganzleder bis hin zu geprägtem Pergament mit handgezogenen Kapitalbändern und vergoldetem Schnitt.

 

Dieser Bücher sind in kleinen Auflagen erschienen, reich illustriert mit Originalgrafik, Holzschnitten oder Kupferstichen. Klassiker wie Goethes Faust, Schillers Räuber, Rilkes Sonette oder Werke von Oscar Wilde und Stéphane Mallarmé erscheinen so als Gesamtkunstwerk – Typografie, Illustration und Einband in vollendeter Harmonie. Solche Bücher sind nicht nur literarische Schätze, sondern auch haptisch und visuell eindrucksvolle Kunstobjekte – geschaffen für Menschen, die Schönheit und Qualität zu schätzen wissen.

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