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Matthießen, Wilhelm

Hans der Räuber und Margret die Zauberin. Ein Märchen

München, Verlag Hans von Weber 1919

25,2 x 17,7 cm. 70 Seiten. Mit 46 Urzinkzeichnungen von Robert Engels, davon etliche ganzseitig. Grüner Orig.-Maroquinband mit Rückentitel, Kastenvergoldung, Deckelfileten, Verlagssignet, Steh- u. Innenkantenvergoldung sowie Kopfgoldschnitt. - 13. Dreiangeldruck. Eines von 120 römisch nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe auf Van Gelder Velin, und in einem der seltenen Verlagseinbände. Das Impressum wurde vom Künstler signiert. - Wilhelm Matthießens Märchen „Hans der Räuber und Margret die Zauberin“ erzählt die Geschichte von Hans, der als Räuber lebt und sich zunächst durch Gewalt und Gesetzlosigkeit auszeichnet. Sein Leben verändert sich, als er der geheimnisvollen Margret begegnet, die als Zauberin über besondere Fähigkeiten verfügt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine enge Verbindung, die Hans dazu bringt, sein bisheriges Leben zu hinterfragen. Margret steht dabei für Weisheit, Mitgefühl und die Kraft der Veränderung, während Hans den Konflikt zwischen seiner Vergangenheit und dem Wunsch nach einem besseren Leben verkörpert. Im Verlauf der Handlung müssen beide zahlreiche Gefahren und Prüfungen bestehen. Magische Ereignisse, Begegnungen mit ungewöhnlichen Gestalten und schwierige Entscheidungen prägen ihren gemeinsamen Weg. Dabei zeigt sich, dass Mut, Vertrauen und Hilfsbereitschaft wichtiger sind als Stärke oder Gewalt. Hans erkennt nach und nach, dass wahre Größe nicht im Räubertum, sondern in Verantwortung und Menschlichkeit liegt. Margret unterstützt ihn dabei mit ihrer Klugheit und ihren Zauberkräften, ohne ihm die Entscheidungen abzunehmen. Am Ende führt die gemeinsame Bewältigung der Herausforderungen zu einer positiven Wendung. Hans findet den Weg zu einem ehrlichen und friedlichen Leben, während Margret ihre magischen Fähigkeiten zum Wohl anderer einsetzt. Das Märchen vermittelt die Botschaft, dass Menschen sich verändern können und dass Güte, Liebe und Zusammenhalt stärker sind als Angst, Hass und Gewalt. Dadurch verbindet Wilhelm Matthießen spannende Abenteuer mit einer moralischen Lehre über die Kraft der persönlichen Entwicklung und des guten Handelns. - Tadellos erhalten. - Rodenberg 417.

1.480 €

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Bibliophile Bücher sind weit mehr als Träger von Text – sie sind Ausdruck höchster Handwerkskunst und künstlerischer Gestaltung. In unserem Antiquariat finden sich herausragende Werke, die durch ihren kunstvollen Einband, ihre außergewöhnliche Typografie und bedeutenden Verfasser beeindrucken. Viele dieser Ausgaben stammen aus renommierten Pressen wie der Bremer Presse, der Doves Press, der Cranach Presse, Hundertdruck oder der Officina Bodoni – Druckstätten, die sich der buchkünstlerischen Vollendung verschrieben haben.

 

Ein besonderes Augenmerk gilt den Einbänden, die in meisterlichen Werkstätten entstanden sind: Etwa durch Otto Dorfner, dessen streng klassizistische Einbandkunst aus Weimar bis heute Maßstäbe setzt, oder durch Frieda Thiersch, deren fein gearbeitete Leder- und Pergamenteinbände mit Prägungen und goldgeprägtem Rücken zum Schönsten gehören, was die deutsche Buchbindekunst hervorgebracht hat. Auch Arbeiten von E. A. Enders oder Hübel & Denck zeigen höchste Kunstfertigkeit in Materialwahl und Verarbeitung – von Halbleder über Ganzleder bis hin zu geprägtem Pergament mit handgezogenen Kapitalbändern und vergoldetem Schnitt.

 

Dieser Bücher sind in kleinen Auflagen erschienen, reich illustriert mit Originalgrafik, Holzschnitten oder Kupferstichen. Klassiker wie Goethes Faust, Schillers Räuber, Rilkes Sonette oder Werke von Oscar Wilde und Stéphane Mallarmé erscheinen so als Gesamtkunstwerk – Typografie, Illustration und Einband in vollendeter Harmonie. Solche Bücher sind nicht nur literarische Schätze, sondern auch haptisch und visuell eindrucksvolle Kunstobjekte – geschaffen für Menschen, die Schönheit und Qualität zu schätzen wissen.

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