top of page

Mann, Thomas

Mario und der Zauberer. Ein tragisches Reiseerlebnis

Ascona & Unterreit, Antinous Presse 1998

39 x 27,5 cm. 71 Seiten. Orig.-Maroquinband mit rotem Rücken und Titel, schwarzer, blindgeprägter Deckel u. Kopfgoldschnitt. In Orig.-Halblederkassette mit Rückentitel. (Einband Roland Meuter, Ascona). Mit sieben Farbradierungen von Kurt Steinel. Vorwort von Elisabeth Mann Borgese. Nachwort von Hans Mayer. Dino Buzzatti, Gabrielli, ein Phantom aus früheren Tagen. Erinnerungen an Cesare Gabrielli, das Urbild Cipollas. - Eines von 25 nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einer zusätzlichen signierten Suite sämtlicher Orig.-Farbradierungen von Kurt Steinel. Elisabeth Mann Borgese, eines der "Kinder" in der Erzählung, hat ihr Vorwort eigens für diese Ausgabe geschrieben und sämtliche Exemplare signiert. Die Erzählung Thomas Manns erschien erstmals 1930 unter dem Titel "Tragische Reiseerlebnisse. Den Handeinband fertigte Roland Meuter, Ascona. Die farbigen Radierungen, von Kurt Steinel exclusiv für diese Ausgabe geschaffen, wurden in der Kupferdruckerei Willi Jesse, Berlin, abgezogen. Steinel hat sämtliche Radierungen und den Druckvermerk signiert. Erschienen als 7. Druck der Antinous Presse. Makellos erhalten.

2.800,-

Impressum     Datenschutz     AGB

Bibliophile Bücher sind weit mehr als Träger von Text – sie sind Ausdruck höchster Handwerkskunst und künstlerischer Gestaltung. In unserem Antiquariat finden sich herausragende Werke, die durch ihren kunstvollen Einband, ihre außergewöhnliche Typografie und bedeutenden Verfasser beeindrucken. Viele dieser Ausgaben stammen aus renommierten Pressen wie der Bremer Presse, der Doves Press, der Cranach Presse, Hundertdruck oder der Officina Bodoni – Druckstätten, die sich der buchkünstlerischen Vollendung verschrieben haben.

 

Ein besonderes Augenmerk gilt den Einbänden, die in meisterlichen Werkstätten entstanden sind: Etwa durch Otto Dorfner, dessen streng klassizistische Einbandkunst aus Weimar bis heute Maßstäbe setzt, oder durch Frieda Thiersch, deren fein gearbeitete Leder- und Pergamenteinbände mit Prägungen und goldgeprägtem Rücken zum Schönsten gehören, was die deutsche Buchbindekunst hervorgebracht hat. Auch Arbeiten von E. A. Enders oder Hübel & Denck zeigen höchste Kunstfertigkeit in Materialwahl und Verarbeitung – von Halbleder über Ganzleder bis hin zu geprägtem Pergament mit handgezogenen Kapitalbändern und vergoldetem Schnitt.

 

Dieser Bücher sind in kleinen Auflagen erschienen, reich illustriert mit Originalgrafik, Holzschnitten oder Kupferstichen. Klassiker wie Goethes Faust, Schillers Räuber, Rilkes Sonette oder Werke von Oscar Wilde und Stéphane Mallarmé erscheinen so als Gesamtkunstwerk – Typografie, Illustration und Einband in vollendeter Harmonie. Solche Bücher sind nicht nur literarische Schätze, sondern auch haptisch und visuell eindrucksvolle Kunstobjekte – geschaffen für Menschen, die Schönheit und Qualität zu schätzen wissen.

bottom of page