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Fenaille, M. Maurice.

État général des Tapisseries de la Manufacture des Gobelins depuis son origine jusqu'a nos jours 1600-1900. 5 Bände.

Paris, Librairie Hachette 1903-1927

Folio. 2069 Seiten. Mit 500 Abbildungen. Halbleinenbände. - Das seltenste und aufwendigste Werk über französische Tapisserien und Gobelins, nur in 325 nummerierten Exemplaren erschienen. Band 1: Les ateliers Parisiens au dix-septième siècle depuis l'installation de Marc de Comans et de François de la Planche au Faubourg Saint-Marcel en 1601 jusqu'à la fondation de la manufacture Royale des meubles de la Couronne en 1662. Band 2: Période de la fondation de la manufacture Royale des meubles de la Couronne sous Louis XIV, en 1662 jusqu'en 1699. Date de la réouverture des ateliers. Band 3: Periode du dix-huitième siècle (Première partie). Depuis la réouverture des ateliers en 1699 jusqu'a la mort du Duc d'Antin en 1736. Jules-Hardouin Mansart 1699-1708 - le Duc d'Antin 1708-1736. Band 4: Période du dix-huitième siècle (Deuxième partie). Direction de: Philibert Orry 1737-1745, le Normant de Tournehem 1745-1751, le Marquis de Marigny 1751-1773, l'Abbé Terray 1773-1774 et le Comte d'angiviller 1774-1793. Band 5: Periode du dix-neuvième siècle 1794-1900. Sehr gutes Exemplar

€ 2.500,-

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Bibliophile Bücher sind weit mehr als Träger von Text – sie sind Ausdruck höchster Handwerkskunst und künstlerischer Gestaltung. In unserem Antiquariat finden sich herausragende Werke, die durch ihren kunstvollen Einband, ihre außergewöhnliche Typografie und bedeutenden Verfasser beeindrucken. Viele dieser Ausgaben stammen aus renommierten Pressen wie der Bremer Presse, der Doves Press, der Cranach Presse, Hundertdruck oder der Officina Bodoni – Druckstätten, die sich der buchkünstlerischen Vollendung verschrieben haben.

 

Ein besonderes Augenmerk gilt den Einbänden, die in meisterlichen Werkstätten entstanden sind: Etwa durch Otto Dorfner, dessen streng klassizistische Einbandkunst aus Weimar bis heute Maßstäbe setzt, oder durch Frieda Thiersch, deren fein gearbeitete Leder- und Pergamenteinbände mit Prägungen und goldgeprägtem Rücken zum Schönsten gehören, was die deutsche Buchbindekunst hervorgebracht hat. Auch Arbeiten von E. A. Enders oder Hübel & Denck zeigen höchste Kunstfertigkeit in Materialwahl und Verarbeitung – von Halbleder über Ganzleder bis hin zu geprägtem Pergament mit handgezogenen Kapitalbändern und vergoldetem Schnitt.

 

Dieser Bücher sind in kleinen Auflagen erschienen, reich illustriert mit Originalgrafik, Holzschnitten oder Kupferstichen. Klassiker wie Goethes Faust, Schillers Räuber, Rilkes Sonette oder Werke von Oscar Wilde und Stéphane Mallarmé erscheinen so als Gesamtkunstwerk – Typografie, Illustration und Einband in vollendeter Harmonie. Solche Bücher sind nicht nur literarische Schätze, sondern auch haptisch und visuell eindrucksvolle Kunstobjekte – geschaffen für Menschen, die Schönheit und Qualität zu schätzen wissen.

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