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Duc du Berry.

Les Belles Heures du Duc de Berry. Acc. No. 54.I.I. Metropolitan Museum of Art. The Cloisters Collection, New York. Luzern, Faksimile Verlag 2003.

Luzern, Faksimile Verlag 2003.

25 x 19,5 cm. 225 Seiten. Mit 172 farbigen Miniaturen. Brauner Orig.-Lederband mit reichster Vergoldung und Vollgoldschnitt. In Orig.-Acrylglas-Kassette. - Das Meisterwerk der Brüder Limburg enthält 172 strahlende Miniaturen, umgeben von filigranen Zierrahmen und bis zu 500 goldstrahlenden Efeublättern auf jeder Seite. Vor allen anderen Stundenbüchern des Herzogs zeichnen sich die "Belles Heurs" durch ihren überbordenden Reichtum an Gold aus. Die Zeit, die der Mäzen und seine drei begabten Künstler zusammen wirkten, war kurz bemessen. In den kaum mehr als als zehn Jahren aber, in denen sie für Jean de Berry arbeiteten, haben die Limburgs die Malerei revolutioniert. An keiner Stelle ist ihr sprühender Geist, ihre unerschöpfliche Kreativität so glücklich zu greifen wie in den "Belles Heurs". In 980 nummerierten Exemplaren erschienen. Beiliegt der Kommentarband von Eberhard König mit 220 Seiten und 35 Abbildungen. Tadellos erhalten.

2.800,-

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Bibliophile Bücher sind weit mehr als Träger von Text – sie sind Ausdruck höchster Handwerkskunst und künstlerischer Gestaltung. In unserem Antiquariat finden sich herausragende Werke, die durch ihren kunstvollen Einband, ihre außergewöhnliche Typografie und bedeutenden Verfasser beeindrucken. Viele dieser Ausgaben stammen aus renommierten Pressen wie der Bremer Presse, der Doves Press, der Cranach Presse, Hundertdruck oder der Officina Bodoni – Druckstätten, die sich der buchkünstlerischen Vollendung verschrieben haben.

 

Ein besonderes Augenmerk gilt den Einbänden, die in meisterlichen Werkstätten entstanden sind: Etwa durch Otto Dorfner, dessen streng klassizistische Einbandkunst aus Weimar bis heute Maßstäbe setzt, oder durch Frieda Thiersch, deren fein gearbeitete Leder- und Pergamenteinbände mit Prägungen und goldgeprägtem Rücken zum Schönsten gehören, was die deutsche Buchbindekunst hervorgebracht hat. Auch Arbeiten von E. A. Enders oder Hübel & Denck zeigen höchste Kunstfertigkeit in Materialwahl und Verarbeitung – von Halbleder über Ganzleder bis hin zu geprägtem Pergament mit handgezogenen Kapitalbändern und vergoldetem Schnitt.

 

Dieser Bücher sind in kleinen Auflagen erschienen, reich illustriert mit Originalgrafik, Holzschnitten oder Kupferstichen. Klassiker wie Goethes Faust, Schillers Räuber, Rilkes Sonette oder Werke von Oscar Wilde und Stéphane Mallarmé erscheinen so als Gesamtkunstwerk – Typografie, Illustration und Einband in vollendeter Harmonie. Solche Bücher sind nicht nur literarische Schätze, sondern auch haptisch und visuell eindrucksvolle Kunstobjekte – geschaffen für Menschen, die Schönheit und Qualität zu schätzen wissen.

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