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Dinet. - Saliman-Ben-Ibrahim

Rabiâ el Kouloub ou le Printemps des Coeurs. Traduites et Illustrées par Étienne Dinet.

Paris, l'Édition d'Art 1902.

4to. 175 Seiten und 56 Blatt. Mit 58 farbigen Chromolithographien nach Dinet. Davon 41 meist halbseitige Textabbildungen und 9 ganzseitigeTafeln, Titelseite und 3 Kapitelseiten. Brauner Orig.-Maroquinband mit reichster Vergoldung über Rücken und Deckeln, Steh- u. Innenkantenvergoldung, Reliefprägung und Vollgoldschnitt. Eingelegt in mit rotem Samt gefütterter Schatulle. (Signiert: René Kieffer).



Eines von 30 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einer zusätzlichen Suite sämtlicher 58 Tafeln auf Japan. Die Interimsbroschur sowie der achtseitige farbige Verlagsprospekt mit den Verkaufspreisen beigebunden. Exemplar in einem unikalen Meistereinband von René Kieffer. Der Einband steht sinnbildlich für den Prunk und Glanz des Orients. Sliman Ben Ibrahim war der Arabischlehrer des Orientmalers Étienne Dinet und sein engster Freund. Erzählt werden drei Sahara-Märchen, meisterhaft und anmutig illustriert von Étienne Dinet, einem der berühmtesten Orientmaler. Absolut markellos erhalten. - Carteret IV,140.

5,800,- €

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Bibliophile Bücher sind weit mehr als Träger von Text – sie sind Ausdruck höchster Handwerkskunst und künstlerischer Gestaltung. In unserem Antiquariat finden sich herausragende Werke, die durch ihren kunstvollen Einband, ihre außergewöhnliche Typografie und bedeutenden Verfasser beeindrucken. Viele dieser Ausgaben stammen aus renommierten Pressen wie der Bremer Presse, der Doves Press, der Cranach Presse, Hundertdruck oder der Officina Bodoni – Druckstätten, die sich der buchkünstlerischen Vollendung verschrieben haben.

 

Ein besonderes Augenmerk gilt den Einbänden, die in meisterlichen Werkstätten entstanden sind: Etwa durch Otto Dorfner, dessen streng klassizistische Einbandkunst aus Weimar bis heute Maßstäbe setzt, oder durch Frieda Thiersch, deren fein gearbeitete Leder- und Pergamenteinbände mit Prägungen und goldgeprägtem Rücken zum Schönsten gehören, was die deutsche Buchbindekunst hervorgebracht hat. Auch Arbeiten von E. A. Enders oder Hübel & Denck zeigen höchste Kunstfertigkeit in Materialwahl und Verarbeitung – von Halbleder über Ganzleder bis hin zu geprägtem Pergament mit handgezogenen Kapitalbändern und vergoldetem Schnitt.

 

Dieser Bücher sind in kleinen Auflagen erschienen, reich illustriert mit Originalgrafik, Holzschnitten oder Kupferstichen. Klassiker wie Goethes Faust, Schillers Räuber, Rilkes Sonette oder Werke von Oscar Wilde und Stéphane Mallarmé erscheinen so als Gesamtkunstwerk – Typografie, Illustration und Einband in vollendeter Harmonie. Solche Bücher sind nicht nur literarische Schätze, sondern auch haptisch und visuell eindrucksvolle Kunstobjekte – geschaffen für Menschen, die Schönheit und Qualität zu schätzen wissen.

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