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Beckmann. - Lackner, Stephan

Der Mensch ist kein Haustier. Drama. Mit 7 signierten Orig.-Lithographien von Max Beckmann.

Paris, Editions Cosmopolites 1937

23 x 14,7 cm. 111 Seiten. Dunkelblauer Orig.-Maroquinband mit Rückentitel und Kopfgoldschnitt. - Eines von nur 20 nummerierten Exemplaren der Vorzugsausgabe auf Japan. Jede der 7 blattgroßen Orig.-Lithographien wurde von Max Beckmann signiert. Erstausgabe des berühmten Dramas, im Druckvermerk vom Autor signiert. Das Stück von Stephan Lackner (ursprünglich E. G. Morgenroth) entstand bereits 1934. Für die endgültige Fassung des Dramas erteilte der Autor 1936 Max Beckmann den Illustrationsauftrag. "Ihr Drama hat mir sehr gefallen, ich hätte noch gern eingehender über die Buchgestaltung inclusive der Illustrationen gesprochen, aber vielleicht ist das ja auch nicht nötig. Sie werden das schon gut machen und einiges lässt sich ja immer noch besprechen wie Einband etc." zitiert aus einem Brief von Max Beckmann an Stephan Lackner. Tadellos erhalten. In dieser Form von größter Seltenheit. - Hofmaier 323-29 A. - Gallwitz 287. - Jentsch 168. - Schauer, Bd. II,117

€ 12.800,-

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Bibliophile Bücher sind weit mehr als Träger von Text – sie sind Ausdruck höchster Handwerkskunst und künstlerischer Gestaltung. In unserem Antiquariat finden sich herausragende Werke, die durch ihren kunstvollen Einband, ihre außergewöhnliche Typografie und bedeutenden Verfasser beeindrucken. Viele dieser Ausgaben stammen aus renommierten Pressen wie der Bremer Presse, der Doves Press, der Cranach Presse, Hundertdruck oder der Officina Bodoni – Druckstätten, die sich der buchkünstlerischen Vollendung verschrieben haben.

 

Ein besonderes Augenmerk gilt den Einbänden, die in meisterlichen Werkstätten entstanden sind: Etwa durch Otto Dorfner, dessen streng klassizistische Einbandkunst aus Weimar bis heute Maßstäbe setzt, oder durch Frieda Thiersch, deren fein gearbeitete Leder- und Pergamenteinbände mit Prägungen und goldgeprägtem Rücken zum Schönsten gehören, was die deutsche Buchbindekunst hervorgebracht hat. Auch Arbeiten von E. A. Enders oder Hübel & Denck zeigen höchste Kunstfertigkeit in Materialwahl und Verarbeitung – von Halbleder über Ganzleder bis hin zu geprägtem Pergament mit handgezogenen Kapitalbändern und vergoldetem Schnitt.

 

Dieser Bücher sind in kleinen Auflagen erschienen, reich illustriert mit Originalgrafik, Holzschnitten oder Kupferstichen. Klassiker wie Goethes Faust, Schillers Räuber, Rilkes Sonette oder Werke von Oscar Wilde und Stéphane Mallarmé erscheinen so als Gesamtkunstwerk – Typografie, Illustration und Einband in vollendeter Harmonie. Solche Bücher sind nicht nur literarische Schätze, sondern auch haptisch und visuell eindrucksvolle Kunstobjekte – geschaffen für Menschen, die Schönheit und Qualität zu schätzen wissen.

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