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Balzac, Honoré de.

Der Succubus.

Wien, Prag, Leipzig, Verlag Ed. Strache 1920

23,5 x 18 cm. 102 Seiten. Mit 6 Orig.-Holzschnitten von Julius Zimpel. Roter Orig.-Maroquinband mit Rücken- u. Deckeltitel, vergoldeten und blindgeprägten Deckelfileten, Kopfgoldschnitt. (Signiert: O. Dorfner-Weimar). - Die Übertragung aus dem Französischen besorgte Rudolf Brettschneider. Julius Zimpel war der Neffe von Gustav Klimt und durch diesen geförderter Schüler von Kolo Moser. 1923 wurde Julius Zimpel künstlericher Leiter der Wiener Werkstätte. In 500 nummerierten Exemplaren erschienen. Tadelloses Exemplar in einem signierten Einband von Otto Dorfner. - Rodenberg 479. - Sennewald 20,3.

1.500,-

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Bibliophile Bücher sind weit mehr als Träger von Text – sie sind Ausdruck höchster Handwerkskunst und künstlerischer Gestaltung. In unserem Antiquariat finden sich herausragende Werke, die durch ihren kunstvollen Einband, ihre außergewöhnliche Typografie und bedeutenden Verfasser beeindrucken. Viele dieser Ausgaben stammen aus renommierten Pressen wie der Bremer Presse, der Doves Press, der Cranach Presse, Hundertdruck oder der Officina Bodoni – Druckstätten, die sich der buchkünstlerischen Vollendung verschrieben haben.

 

Ein besonderes Augenmerk gilt den Einbänden, die in meisterlichen Werkstätten entstanden sind: Etwa durch Otto Dorfner, dessen streng klassizistische Einbandkunst aus Weimar bis heute Maßstäbe setzt, oder durch Frieda Thiersch, deren fein gearbeitete Leder- und Pergamenteinbände mit Prägungen und goldgeprägtem Rücken zum Schönsten gehören, was die deutsche Buchbindekunst hervorgebracht hat. Auch Arbeiten von E. A. Enders oder Hübel & Denck zeigen höchste Kunstfertigkeit in Materialwahl und Verarbeitung – von Halbleder über Ganzleder bis hin zu geprägtem Pergament mit handgezogenen Kapitalbändern und vergoldetem Schnitt.

 

Diese Bücher sind in kleinen Auflagen erschienen, reich illustriert mit Originalgrafik, Holzschnitten oder Kupferstichen. Klassiker wie Goethes Faust, Schillers Räuber, Rilkes Sonette oder Werke von Oscar Wilde und Stéphane Mallarmé erscheinen so als Gesamtkunstwerk – Typografie, Illustration und Einband in vollendeter Harmonie. Solche Bücher sind nicht nur literarische Schätze, sondern auch haptisch und visuell eindrucksvolle Kunstobjekte – geschaffen für Menschen, die Schönheit und Qualität zu schätzen wissen.

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