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Altenberg, Peter

Wie ich es sehe.

Berlin & München, S. Fischer & Hans v. Weber Verlag 1913

28,3 x 19,7 cm. 278 Seiten. Roter Orig.-Maroquinband auf 5 Bünden mit Rückentitel, zweifachen Deckelfileten, Signet der Hundertfünfzig sowie Kopfgoldschnitt. (Signiert: H. Fikentscher Leipzig). - 4. Hundertfünfzigdruck Druck. In 150 nummerierten Exemplaren in der eleganten Kursivschrift von Walter Tiemann gedruckt. Erweiterter Neudruck der Erstausgabe von 1896. Eines von wenigen Exemplaren in der besten Bindung in rotem Maroquin. Tadellos erhalten. - Peter Altenberg hat die Wiener studiert – in Kaffeehäusern und Ateliers, in Dienstbotenstuben und Salons, in Vergnügungsetablissements und Parkanlagen –, und er hat ihnen dabei ins Herz geschaut. „Wie ich es sehe“ ist eine Sammlung launiger Prosagedichte, poetischer Psychogramme aus dem Fin de siècle. - Rodenberg 414. - Wilpert/Gühring 2/15

2.400 €

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Bibliophile Bücher sind weit mehr als Träger von Text – sie sind Ausdruck höchster Handwerkskunst und künstlerischer Gestaltung. In unserem Antiquariat finden sich herausragende Werke, die durch ihren kunstvollen Einband, ihre außergewöhnliche Typografie und bedeutenden Verfasser beeindrucken. Viele dieser Ausgaben stammen aus renommierten Pressen wie der Bremer Presse, der Doves Press, der Cranach Presse, Hundertdruck oder der Officina Bodoni – Druckstätten, die sich der buchkünstlerischen Vollendung verschrieben haben.

 

Ein besonderes Augenmerk gilt den Einbänden, die in meisterlichen Werkstätten entstanden sind: Etwa durch Otto Dorfner, dessen streng klassizistische Einbandkunst aus Weimar bis heute Maßstäbe setzt, oder durch Frieda Thiersch, deren fein gearbeitete Leder- und Pergamenteinbände mit Prägungen und goldgeprägtem Rücken zum Schönsten gehören, was die deutsche Buchbindekunst hervorgebracht hat. Auch Arbeiten von E. A. Enders oder Hübel & Denck zeigen höchste Kunstfertigkeit in Materialwahl und Verarbeitung – von Halbleder über Ganzleder bis hin zu geprägtem Pergament mit handgezogenen Kapitalbändern und vergoldetem Schnitt.

 

Dieser Bücher sind in kleinen Auflagen erschienen, reich illustriert mit Originalgrafik, Holzschnitten oder Kupferstichen. Klassiker wie Goethes Faust, Schillers Räuber, Rilkes Sonette oder Werke von Oscar Wilde und Stéphane Mallarmé erscheinen so als Gesamtkunstwerk – Typografie, Illustration und Einband in vollendeter Harmonie. Solche Bücher sind nicht nur literarische Schätze, sondern auch haptisch und visuell eindrucksvolle Kunstobjekte – geschaffen für Menschen, die Schönheit und Qualität zu schätzen wissen.

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